20.09.2012

Until the end

Jetzt wird sich zeigen, wie stabil sie wirklich ist.

Es war genau wie das letzte mal:
"Guck dir mal ihren Bauch an! Der ist voll lustig! Oben so übelst dünn und dann ist da so ein Bauchansatz."

Und genau wie letztes Mal hat sie sich dafür geschämt.
Nur dieses Mal - dieses Mal hat sie eine Ausrede gebracht.

Ihre Blase sei voll ...
Will sie damit auch sich selbst überzeugen, ihren Gedanken: "Das kommt daher, dass ich wieder esse ... "
überspielen?

Und dann kommt sie wieder mit der alten Tour an ...

Und dann fühle ich mich wieder schlecht, weil ich Mitleid mit ihr haben sollte ... aber nein ...
stattdessen denke ich die ganze Zeit daran, wie ich mir jetzt Schmerzen zu füge - und tada! Da ich mich so stark auf das nicht-Selbstwehtun konzentriert habe, habe ich, mal wieder, so wie immer, einen Fehler gemacht ... der dazu führte, dass ich wenigsten psychisch Schmerzen hatte, die letztendlich in ein mit-den-Fingerknöcheln-gegen-das-harte-Bett-schlagen und auf-dem-Boden-schlafen geführt haben.
Und in meinem Kopf habe ich mein Herz zerschnitten, in viele Einzelteile und zugeschaut, wie das Blut läuft ... Blut ist schön, sehr sehr schön. Irgendwie.

Und noch dazu habe ich meinen Patner am schlafen gehindert - das zweite mal so sehr, dass seine Stimmung so schlecht war, dass es zu ebendiesen psychischen Schmerzen kam. Yey.

Ich dachte, ich wäre darüber hinweg ... aber anscheinend bin ich das noch nicht gänzlich.

Leben bis zum Ende - bis man stirbt. Durch einen Unfall, natürliche Ursachen oder durch Suizid.
Aber der Sterbeweg ist egal. Dannach kommt immer das Ende.